Dies & Das

Ein wahres Kleinod im Flur des Cyriakushaus am historischen Marktplatz in Grefrath: Das Glasbild: „Der barmherzige Samariter“. ( Lukas-Evangelium: Kap. 10,29-37.

Samariter1Dieses neugotische Glasbild ist aus dem historischen Bestand des am 8. Juni 1884 eingeweihte St.Josef Krankenhaus an der Hinsbecker Straße.

Das Glasbild befand sich im Südfenster im Eingangsbereich des ehemaligen Krankenhaus (heute Haus Grefrath). Der Entwurf stammt von Friedrich Stummel (1850-1919), einem in Kevelaer tätigen Kunstmaler. Um das Jahr 1900 wurde der Entwurf von der Firma Derix aus Kevelaer ausgeführt. Im Jahre 2004 wurde das Glasgemälde grundlegend restauriert und die Randeinfassung neu gestaltet durch die Firma Pongs aus M. Gladbach.

Der alte Kirchturmhahn von St.Laurentius aus dem Jahre 1874 aus Kupferblech.

Das Körperblech ist mehrfach mit Nieten repariert worden. Die Reste der Vergoldung sind noch sichtbar. Der Hahn Hahn1wurde im Jahre 1945 von durchziehenden Soldaten beschossen und 1963 durch einen neuen Hahn auf dem Turm der Laurentiuskirche ersetzt. Den Hahn findet man heute in der ersten Etage des Cyriakushaus, nachdem er viele Jahre als „verschollen“ galt. Ein bekannter, inzwischen verstorbener Grefrather Bürger hatte ihm viele Jahre ein „gutes Zuhause“ gegeben. Jetzt ist er in seinem neuen Zuhause, direkt neben der Laurentiuskirche angekommen.

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Bei der Grefrather Gemeindeverwaltung werden noch Mitarbeiter auf der Homepage geführt, die nicht mehr bei der Gemeindeverwaltung beschäftigt sind

Grefrath (mab). Im Grefrather Rathaus gibt es einen neuen Mitarbeiter. Frank Meynert wurde als Mitarbeiter im Sozialamt eingestellt. Beim Personal wird auf der Homepage auch noch Elvira Müller-Deilmann als Mitarbeiterin der Grefrather Gemeindeverwaltung geführt. Sie ist jedoch am 30. Juni aus dem Dienst der Grefrather Gemeindeverwaltung ausgeschieden und nach Wegberg gewechselt.

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Grefrath (mab). Im Alter von 89 Jahren ist jetzt der ehemalige Leiter des Schulamtes des Kreises Viersen Werner Fohr verstorben, der zuletzt im Oedter Altenheim gelebt hat. Werner Fohr war viele Jahre federführend in der Grefrather Kolpingfamilie engagiert und dem Kolpingkarneval sehr verbunden, den es früher auch als Saalkarneval gab. Er war ebenso Mitglied des Ortsverein Grefrath der Arbeiterwohlfahrt. Am kommenden Donnerstag wird er auf dem Grefrather Gemeindefriedhof zu Garbe getragen, nach der Messe um neun Uhr in St.Josef Vinkrath.

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Grefrath (mab). Es gibt wieder Ansichtskarten aus Grefrath mit verschiedenen Motiven aus Alt- Grefrath zu kaufen. Unter anderem im Foto-Shop auf dem Deversdonk.

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Königliche Hochzeit am Freitag im Grefrather Rathaus

König Daniel Optendrenk heiratete Königin Anne Büssers, jetzt Optendrenk

Grefrath (mab). Bürgermeister Manfred Lommetz erwies sich als Prophet. Vor gut acht Tagen kam die Festschrift der Schlibecker Matthiasschützen zum großen Heimat-und Schützenfest vom 4.-8.August heraus. In seinem Grußwort sprach Manfred Lommetz bereits  vom Schützenkönig Daniel Optendrenk und seiner Königin Anne Optendrenk. Das was Manfred Lommetz dort ankündigte wurde jedoch erst am vergangenen Freitag (1.Juli) Wirklichkeit. Um 15 Uhr am Freitag heiratete Schützenkönig Daniel Optendrenk (29) aus der Honschaft Heitzerend, der beruflich Oberbrandmeister bei der Feuerwehr in Viersen ist, Anne Büssers aus Grefrath, die beruflich Rettungsassistentin in Nettetal ist. Im Grefrather Rathaus, der Villa Berger wurden sie von der Grefrather Standesbeamtin Petra Janicki getraut.paar1 Gere hätte das junge hübsche Paar in der Bruderschaftskapelle in der Honschaft Heitzerend geheiratet, was jedoch, so Lommetz „nicht möglich war auf Grund bestehender Vorschriften.“ Das junge Paar wohnt im Neubaugebiet „Alter Sportplatz Nordkanal.“ Ihr Haus steht etwas auf der früheren Laufbahn an der Südseite der Nordkanalkampfbahn. Daniel Optendrenk hat früher selbst beim SV Grefrath Fußball gespielt und ist Fan von Borussia Mönchengladbach. Momentan werden mit den Nachbarn des attraktiven Neubaugebietes im Grefrather Südwesten Rosen gedreht für das Schützenfest nach fünfjähriger Pause am ersten Augustwochenende. Sein Vater Heinz Optendrenk war zweimal Schützenkönig der Schlibecker Matthiasschützen. Übrigens. Das junge Schlibecker Königshaus ist komplett miteinander verwandt, denn die Minister an der Seite des Königspaares sind Schwager und Bruder. Am 1.Mai 2015 wurde Daniel Optendrenk Schlibecker Schützenkönig.

Kurz und Knapp:

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Oedt (mab).  Die bekannteste Fußballschule der Welt, die von den „Königlichen“ aus Madrid, die Fußballschule von Real Madrid ist vom 18. Bis 22. Juli ( Beginn: 9.30 Uhr ) auf der Oedter Nierskampfbahn bei Borussia Oedt zu Gast. An den fünf Tagen wird jeden Tag sechs Stunden trainiert von den 7-14 jährigen Teilnehmern.  Bericht kommt vom Eröffnungstag von mir

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Oedt (mab).  Am gestrigen Sonntagmorgen war im Oedter Altenzentrum an der Oststraße der „Chor mal anders“ zu Gast und erfreute ab 10.30 Uhr im Italienischen Markt die Bewohner mit einem bunten Melodienstrauß, der sehr gut angenommen wurde. Am kommenden Montag (11.Juli) findet dort ein Tanztee um 14.30 Uhr statt und am 17. Juli gibt es an gleicher Stätte ein Wunschkonzert. Die Oedter Niersmatrosen geben am 24. Juli um 10.30 Uhr ein Konzert im Altenzentrum.

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Grefrath (mab).  Aus gut unterrichteten Kreisen wurde am Wochenende bekannt, dass sich der Grefrather Heimatverein um den Erhalt des unter Denkmalschutz stehenden 46 Jahre alten Aussichtsturm im Schwingbodenpark kümmern möchte, der errichtet wurde zur ersten NRW- Landesgartenschau im Jahre 1070. Seit Jahren ist der Turm jedoch gesperrt. Er kann nicht begehen werden. Die Toilettenanlage steht der Bürgerschaft nicht zur Verfügung, jedoch den Gemeindearbeitern im Parkgelände. Die Treppenanlage (Stufen) ist komplett abgebaut worden. Der Turm bot einst eine einmalige Sicht auf Grefrath, auf das Freibad Dorenburg und das Freilichtmuseum Dorenburg.

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Grefrath (mab). Im kommenden Jahr kann St.Laurentius Grefrath den 525. Geburtstag der heutigen Laurentiuspfarrkirche feiern.  Der romanische Kirchturm steht bereits seit dem 12. Jahrhundert. Davor gab es schon drei Holzkirchen oder Kapellen in Grefrath. Den 525. Geburtstag bezeugt der Schlussstein des nördlichen Kirchenschiffes.

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Kapelle1

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Neue Flüchtlingsunterkunft in Oedt und gute Arbeit des Sozialamtes

Aufnahmequote für Grefrath gesenkt / In diesem Jahr soll Grefrath noch 72 neue Flüchtlinge aufnehmen

 

Oedt. Die Gemeinde Grefrath hat in Oedt, in Sichtweite des Oedter Rathauses eine neue Flüchtlingsunterkunft, auf der Johannes-Girmessstraße 32.  Diese Unterkunft wird den Ratsmitgliedern, Nachbarn und interessierten Bürgern von der Gemeinde Grefrath am 5. Juli zwischen 16-17 Uhr öffentlich vorgestellt werden. Das Auffallendste an der neuen Unterkunft ist sicherlich die „neue Mauer“. In Berlin wurde sie vor mehr als einem Vierjahrhundert abgebaut in Oedt jetzt aufgebaut. Doch die Errichtung dieser Mauer, die vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist auf den ersten Blick, hat einen. Hinter ihr im ehemaligen Ausstellungsraum des Autohauses Franz-Theo Schepp, bzw. in den Verkaufsräumen des Elektromarktes Jacobs gibt es eine zentrale Küche und einen großen Aufenthaltsraum.  In dem Haus ist Platz für 20 Flüchtlinge, notfalls auch für mehr, so Sozialamtsleiter Volkmar Josten. Und durch die Mauer kann man diesen möglichen direkten Einblick abmildern. Das großzügige Anwesen hat die Firma Hamelmann aus Kempen gekauft und für Flüchtlinge in den letzten Monaten hergerichtet. Die Gemeinde Grefrath hat die Räumlichkeiten angemietet und verfügt somit über eine weitere adäquate Möglichkeit im Ortsteil Oedt Flüchtlinge dezentral unter zu bringen. Für die Flüchtlinge sicherlich von Vorteil ist die Nähe des neuen Discounters und eine ÖPNV-Haltestelle fast direkt vor dem Haus. Zum Anwesen gehört neben dem ehemaligen Ausstellungs-und Verkaufsraum noch das Wohnhaus, im hinteren Bereich die ehemalige Werkstatt, bzw. das Abhollager der einst dort tätigen Unternehmen. Zwischen dem Haus und dem Lager / Werkstatt gibt es einen großen Hof, auf dem Kinder „geschützt spielen könnten.“  Das Anwesen verfügte, praktisch wo heute die Mauer steht, zu Zeiten des Autohauses Schepp auch über die letzte Oedter Tankstelle. Das alles ist Oedter Ortsgeschichte. Dort wird jetzt ein neues Kapitel Oedter Ortsgeschichte aufgeschlagen. Die Aufnahmequote der Gemeinde Grefrath ist von rund 92 auf jetzt 71, 62 Prozent gesunken. Der Grund: Die Gemeinde Grefrath (Sozialamt) hat gute Arbeit geleistet und schon zahlreiche Flüchtlinge in das Anerkennungsverfahren gebracht. Für das laufende Jahr sind der Gemeinde Grefrath 72 neue Flüchtlinge inzwischen angekündigt worden.

Texte und Fotos: Manfred Baum

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Ein Kommentar

von Andreas Sonntag

Gestern konnten alle, die Interesse hatten, die neue Unterkunft für Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Tod sind, besichtigen. Im ehemaligen Gebäude von Elektro Jacobs, Johannes-Girmes-Straße 32 konnte man sich einen Eindruck verschaffen, wie diese Menschen in der Gemeinde untergebracht werden.

Lediglich eine gute Handvoll (geschätzte 30) Einwohner der Gemeinde nahmen die Gelegenheit war, das Gebäude zu besichtigen und mit dem Leiter des Sozialamts, Volkmar Josten zu sprechen. Vertreter aller Fraktionen im Grefrather Rat, einige Mitarbeiter der Verwaltung und Bürgermeister Lommetz informierten sich in der neuen Unterkunft. Volkmar Josten stand ausführlich Rede und Antwort.

Merkwürdig war nur, dass diejenigen, die in den sozialen Netzwerken ständig eine große Klappe gegen Flüchtlinge und/oder gegen die Arbeit der Gemeinde riskieren, es nicht für nötig gefunden haben, auch nur ein paar Minuten ihrer „ach so kostbaren Zeit“ zu opfern, sich zu informieren, damit sie  endlich einmal einen  wirklichen Überblick zu bekommen, anstatt nur als Sesselpupser ohne die geringste Ahnung, verbal zu hetzen.  

 

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