„Eigentum verpflichtet. „

„Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

SONY DSCSONY DSCGrefrath (abs) Der Grundsatz der Sozialpflichtigkeit ist bei uns im Grundgesetz Artikel 14 Absatz 2 fest verankert. Diese Forderung, auch in der einschlägigen Rechtsprechung, kommt noch vor dem Privateigentum. Dabei wird gefordert, dass der Gebrauch von Eigentum dem Gemeinwohl nicht zuwiderlaufen darf.

„Wir müssen „den gemeinsamen Nutzen in den Mittelpunkt stellen und durch SONY DSCgegenseitige Leistungen, durch Geben und Nehmen, ferner durch Fachkenntnisse, Hilfeleistung und materielle Mittel das Band der Zusammengehörigkeit der Menschen untereinander knüpfen.“ (Tullius Cicero)

Immobilienbesitzer sind so verpflichtet, ihr Eigentum, Häuser, Firmen und andere Immobilien in standzuhalten und sie nicht verkommen zu lassen. Das nennt man soziale Verantwortung der Besitzer, die sozial und ökologisch die Verantwortung haben und somit auch wirtschaftlich und verantwortungsvoll investieren müssten.
Unternehmen sollten genug soziales Engagement aufbringen und sich in der Kommune einbringen.

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Kleine Orte haben kaum Alleinstellungsmerkmale. Nichts zum Identifizieren. Anders hier in Oedt. Wir haben die „Burg Uda“, die mir sehr viel Engagement erhalten wird.
Wir haben den Wasserturm und im Grunde eine Industriebrache der Textilbranche, die liebevoll der Nachwelt erhalten werden müsste. Sie bedeutete Leben für Oedt, Leben für Grefrath und war einmal ein wichtiger Arbeitgeber am Niederrhein, dem die Gemeinde alles zu verdanken hat.
Jetzt steht alles unter Denkmalschutz. Jedenfalls so lange, bis sie „zerfallen wurde“ und man kann seine Hände in Unschuld waschen

Fotos:abs

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