„Grefrath kocht“

Rechtzeitig vor Weihnachten ist es erschienen:

 „Grefrath kocht“

Ein Kochbuch, wo man jede Seite abwaschen kann, in großer Schrift und mit Ringheftung.
Ein gemeinsames Werk des Heimatverein Grefrath und der Grefrather Gemeindewerke.
Auch Gerichte in „Grefrather Platt findet man darin.
120 Vorschläge wurden verwirklicht.

Von Manfred Baum

Gemeinde Grefrath. Gemeinsamkeit macht stark, besagt ein altes Sprichwort. Diese Aussage untermauert haben in beispielhafter Zusammenarbeit der Grefrather Heimatverein, fast 83 Jahre alt und die 115 Jahre alten Grefrather Gemeindewerke. Sie haben das erste gemeinsame „Grefrather Kochbuch“ in einer 1000er Auflage „Grefrath kocht“ jetzt heraus gegeben und gestern vorgestellt.

MorningbirdPhoto / Pixabay

Ab sofort ist es zum Preis von zehn Euro erhältlich bei den Grefrather Gemeindewerken, im Hallenbad am Park und bei Hubert Döring (Heimatverein Grefrath) Markt 16 im Atelier von Döring in Grefrath.
Das Kochbuch mit 120 Rezepten ist im DIN-A-4-Format erschienen, Ringheftung und große Schrift und jede Seite ist abwaschbar. Das gab es noch nie in der Sport-und Freizeitgemeinde. Es ist unterteilt in Kategorien: Suppen, Salate, Hauptgerichte, Nachspeisen, Gebäck und Getränke. Es sind überwiegend Grefrather Gerichte und Speisen vom Niederrhein.
Entstanden ist die gemeinsame Idee schon im Sommer dieses Jahres. Daraufhin gab es einen Aufruf der Werke und des Heimatverein Grefrath an die Bürgerschaft Rezepte einzusenden. Das taten die Bürger in großer Zahl. Auf dem diesjährigen Grefrather Herbstfest wurden dann unter den Einsendern der Rezepte attraktive Preise ausgelost. Bürgermeister Manfred Lommetz sandte ein altes Rezept seiner verstorbenen Mutter Hildegard ein. Ebenso sandte Ruth von Westernhagen (68), geborene Beeck aus Grefrath (lebt heute in Kempen) ein Rezept ein. Nicht nur weibliche Bürger aus der Niersgemeinde sandten Rezepte ein, sondern auch männliche Einwohner.
Herausgekommen ist ein Kochbuch, das so einmalig auf der Welt ist. Ein Kochbuch, das auch ein Stück Heimat darstellt und alte Gerichte nicht in Vergessenheit geraten lässt.
Das Angebot reicht von der Gemüsesuppe und den „feurigen Pfannkuchen, sowie dem „Kaninchen nach der Art von Oma Hanni“ und „Schlodder-Kappes, bis hin zum Schweinebraten und „Skat-Eintopf.“ Beim Dessert fehlt weder die Herrencreme, noch der Himbeertraum, oder die Rotweincreme. Letztlich gibt es auch den „Erfrischungskuchen“, oder die Haferflocken-Kokosplätzchen. Nicht zu vergessen die „Oppels-Taat“, oder das „Pilgerbrot.“ Bei den Getränken fällt der „Lebkuchenlikör“, wie auch der „Turmgeist“ und der Mispellikör.
Einige Gericht haben plattdeutsche Namen, wie beispielsweise die „Ärte-Zupp“, oder „Earpel-Bällkes“, oder „Wete-Koppes-Schlaat“, oder auch „Hemmel on Erd“, bzw. „Muure-Jubbel.“

Am 1. Januar 2016 werden die Gemeindewerke Grefrath 115 Jahre alt. Es ist kein ganz runder Geburtstag. Gleichwohl haben sich die Gemeindewerke und der Grefrather Heimatverein entschieden erstmals gemeinsam ein Kochbuch heraus zu gebe mit dem Titel „Grefrath kocht.“
Die Bürger waren aufgerufen Rezepte einzusenden mit Grefrather und Niederrhein-Gerichten. Sie taten es in großer Zahl. 120 Rezepte sind im Grefrather Kochbuch nunmehr aufgelistet. Der Clou dabei: Jede Seite ist abwaschbar. Hinzu kommt die große Schrift und die Ringheftung. Es sind auch plattdeutsche Gerichte darunter wie „Earpel-Bällkes“, oder „Wete-Koppes-Schlaat“.
Kosten zehn Euro. Erhältlich ab sofort bei den Gemeindewerken Grefrath, im Hallenbad am Park, oder beim Heimatverein (Hubert Döring, Markt 16).

Mitarbeiter der GW
Auf dem Foto: Von links nach rechts: Erik Ix (Geschäftsführer Grefrather Gemeindewerke), Britta Horster (Gemeindewerke Grefrath) und Frank Planken (Vorstandsmitglied Heimatverein Grefrath)

Text und Foto: Manfred Baum
Freier Mitarbeiter der Bildzeitung Düsseldorf

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