Meer der Tränen – Meer der gestorbenen Hoffnungen

 

Das Mittelmeer wird Europas größter Friedhof

 

oedt abs. An keiner Grenze auf der Welt starben in den letzten Monaten so viele Menschen, wie an den Grenzen Europas. Flüchtlinge, die Eltern, Vater, Mutter, Geschwister oder andere Verwandte verloren haben, begeben sich auf einen Weg, der oft in den eigenen Tod führt – weg vom Krieg, hin nach Europa um zu überleben.  Und nur weil Europa nicht willens ist, eine gesicherte Passage für Flüchtlinge aufzubauen, lassen sich die Verzweifelten auf ein Wagnis ein, das oft den sicheren Tod bedeutet: über das Mittelmeer in abgewrackten Kähnen und Booten, hin zu den tödlichsten Grenzen der Welt, vor der jedes Jahr Tausende Menschen ertrinken.

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fotomontage:abs

Niemand gedenkt ihrer oder setzt ihnen einen Gedenkstein. Niemand betet an ihrem Grab und oft warten die Angehörigen verzweifelt auf ein Lebenszeichen, das sie das „gelobte Land“ erreicht haben um ihre Familie in den Schutz Europas zu rufen, oder ihnen Unterstützung zu geben, dass Frauen und Kinder im eigenen Land nicht an Hunger krepieren. Doch vergeblich warten tausende Angehörige auf ein Lebenszeichen, denn wir lassen sie ertrinken oder sonst wie krepieren. Wir in Europa mit den größten Dichter, Denker und Humanisten der Welt, sehen nur unsere eigene Angst vor dem Fremden und reagieren brutal und unmenschlich.

Schilder
fotomontage:abs

Wir verraten alles, was sie uns je gelehrt haben.

Übrigens schon gewusst: Waffen sind zum töten da und nicht zum Feld bestellen!

Wirtschaftswachstum
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Deutschland ist der dritt größte Waffenexporteur der Welt. Der Umsatz belief sich in den

23.9.1986 Mitarbeiter des Bundespresseamtes beobachten das Herbstmanöver "Fränkischer Schild" der Bundeswehr- mit Beteiligung zahlreicher Soldaten aus NATO-Mitgliedsstaaten sowie eines französichen Großverbandes - im Raum Würzburg.
Deutschlands Exportschlager foto: bundesarchiv

letzten Jahren auf ca. 27 Milliarden €uro.  Trend  steigend. Und für ca. 3000 Arbeitsplätze, die oft als Begründung herhalten müssen, nehmen wir wie viele Tote und Verletzte in Kauf?

W. BorchertDie Küchenuhr

Über die Menschlichkeit

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