Minus von 200 Millionen Euro und keine Dividende – Sorgenfalten im Kreishaus Viersen

ARCHIV - Dampf und Rauch steigt am 23.10.2013 bei Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) aus dem RWE-Braunkohle Kraftwerk Neurath II. Nach der EEG-Reform ist der Strommarkt-Umbau für Wirtschaftsminister Gabriel die wichtigste Baustelle bis zur Wahl. Der Staat will sich so gut es geht heraushalten - für das Einmotten alter Kohlemeiler aber viel Geld zahlen. Foto: Oliver Berg/dpa (zu dpa "Gabriel treibt Kraftwerks-Reform voran - Kritik von den Grünen" vom 09.09.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

RWE soll umgebaut werden

Für alle Zweifler, die den Atom- und Kohlekraftausstieg in den düstersten Farben und ein Energiedesaster prophezeit haben: RWE (Peter Terium):

„… Das liegt am lange unterschätzen Boom der Erneuerbaren: Wind und Sonne sorgen immer öfter für ein Überangebot an Strom – entsprechend sind die Preise im Großhandel auf ein Niveau gesunken, bei dem Großkraftwerke kaum noch rentabel sind…“

Das wirkliche Desaster:

1,4 Millionen RWE Aktien im freien Fall.
Durch 0,00 Dividende schrumpfen die Einnahmen im Kreis Viersen um etwa 22 Millionen Euro.
Stand der Wert pro RWE Aktie vor einigen Jahren noch bei 53,54 Euro, dümpelt sich jetzt der Wert z.Zt. bei 10 Euro ein. Ein herber Verlust, unter dem auch die Kommunen im Kreis leiden werden.

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