Abgehoben

12,9 Millionen Menschen, die in Armut oder an der Armutsgrenze leben, können nicht lügen… aber falsch wählen.

 

 Das Rentenniveau auf dem heutigen Stand zu halten ist zu teuer, sagt der CDU-Politiker, Staatssekretär und Sprecher aus Schäubles Elfenbeinturm.

Jens Spahn

 

oedt/abs. Jens Spahn, ein Politiker, der lediglich nach seiner Lehre als Bankkaufmann ein Jahr in seinem Beruf versicherungspflichtig tätig war. Danach ging es sofort in den Bundestag. Keine 5 Jahre versicherungspflichtige Arbeit heißt, keinen Cent Anspruch auf Erwerbsrente.

Aber, als Abgeordneter und Staatssekretär, kommt er nach einer Berechnung vom Bund der Steuerzahler immerhin auf ein monatliches Einkommen von rund 20 000, 00 Euro und würde sofort nach seiner Entlassung, wenn er wenigstens eine Amtszeit von einem Jahr und 274 Tagen erfüllt hat, laut § 15 des Bundesministergesetzes, einen Pensionsanspruch von mindestens 3785,00 Euro nach diesen 639 Tagen als Staatssekretär haben. Ist er länger im Amt, steigen die Pensionsansprüche bis zu 9168,00 Euro an. Der Bund der Steuerzahler hat errechnet, dass ein Durchschnittsverdiener dafür 352 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müsste. Minister, Staatssekretäre und andere brauchen hingegen für ihre Altersversorgung keine Beiträge zahlen. Doch dieser CDU Politiker erzählt den Rentnern in Deutschland, dass sie zu viel Geld zum Leben haben und dass gekürzt werden muss?

             Der Bund der Steuerzahler schreibt dazu:

Mit inzwischen 33 Parlamentarischen Staatssekretären hat nahezu jeder 15. Bundestagsabgeordnete der derzeit regierenden Großen Koalition dieses lukrative Amt in den Schoß gelegt bekommen.

Die Top-Sekretäre erhalten neben dem Amtsgehalt von rund 11.770 Euro noch eine monatliche steuerfreie Aufwandsentschädigung in Höhe von 230 Euro. Da sie jedoch zugleich auch Abgeordnete sind, erhalten sie seitens des Bundestages eine halbe Diät in Höhe von 4.771 Euro sowie eine gekürzte, aber ebenfalls steuerfreie Kostenpauschale von 3.238 Euro. Macht zusammen ein stolzes Monatseinkommen von mehr als 20.000 Euro. Bei 33 Sekretären summiert sich das entsprechend für die Steuerzahler, denn hinzukommen weitere Kosten von rund 300.000 Euro jährlich für ein eingerichtetes Büro samt Sekretariatspersonal sowie einen Dienstwagen samt Fahrer, pro Staatssekretär.

 

Und deswegen weiß Herr Spahn von den Christlichen genau was ein Rentner braucht und bekommen soll:

 

Im Alter gehst Du betteln. Skulptur in Hamburg
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