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Gier?

Nach Drogenfahrt gibt Bareiß (CDU) Parteiämter auf, Bundestagsmandat bleibt

Der „Spahnche Rückzug“
„Von den Parteiämtern ziehe ich mich zurück – aber mein Bundestagsmandat behalte ich.“
Böse Zungen könnten sagen: Verantwortung abgeben, aber auf die rund 17.000 Euro monatlich aus Abgeordnetenentschädigung und Kostenpauschale möchte man dann doch lieber nicht verzichten.
Das ist natürlich nur eine zugespitzte Interpretation und nicht das von Thomas Bareiß erklärte Motiv. Aber die Frage darf man stellen: Wenn die Konsequenzen für politische Ämter so schwer wiegen, warum endet die persönliche Konsequenz ausgerechnet beim Bundestagsmandat?
Und genau da wird es interessant: Ein Bundestagsmandat bringt nicht nur Geld, sondern auch Mitarbeiter, Büro, Reisemöglichkeiten und später mögliche Versorgungsansprüche mit sich. Auf diese Vorteile verzichtet man offenbar nicht freiwillig.
Politische Verantwortung scheint manchmal dort zu enden, wo es finanziell interessant wird.

 

 

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