Heute ist internationaler Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung.

abs/oedt. Lasst nicht zu, dass auf Grund der Corona-Krise, die dramatischen Zustände in menschenunwürdigen Lagern an Deutschlands- und europäischen Außengrenzen in Vergessenheit geraten. Ohne grenzenlose Solidarität von uns, ohne ein entschlossenes Nein zu Rassismus, sind Bekundungen der nationalen Solidarität nur Makulatur.

Wie soll eine Pandemie, wie wir jetzt erleben, eingedämmt werden, wenn wir auf engstem Raum, Menschen in unwürdigster weise einpferchen? Nicht nur, dass sie von rechtem Terror bedroht, verletzt und getötet werden. Jetzt sind sie auch noch schutzlos einer Pandemie ausgesetzt, die sich in den Gulags der EU zu einer Katastrophe entwickeln wird. Einer Katastrophe, die wir nur verhindern können, wenn diese Massenlager aufgelöst, die Menschen würdig untergebracht und nicht schutzlos der Pandemie ausgeliefert sind. Denn eines sollte uns klar sein, dieser Virus lässt sich von keiner Grenze aufhalten. Besonders nicht, wenn in einem Lager mehr Menschen hausen müssen, wie wir z. B. Einwohner in unserem Ort haben.

Zeigt dem rechten Terror die Rote Karte und lasst nicht zu, dass in unserer Demokratie weiter Rassisten ihr Gift versprühen können, Flüchtlinge, andersgläubige oder Menschen mit einer anderen Hautfarbe, als Sündenböcke abgestempelt werden und Menschen, wie jüngst in Hanau, ihr Leben lassen müssen.

Wir alle tragen eine große Verantwortung uns selbst, unseren Nachtbaren und der gesamten Menschheit gegenüber. Unsere Solidarität darf nicht eine Solidarität der ersten, zweiten oder dritten Klasse sein. Es gibt nur eine Solidarität und die ist grenzenlos.

Alexas_Fotos / Pixabay
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